Kritische RCE-Schwachstelle in Ray betrifft Entwickler (CVE-2025-62593)

Eine kritische Schwachstelle (CVE-2025-62593) wurde in Ray, einer KI-Compute-Engine, vor Version 2.52.0 entdeckt. Diese ermöglicht Angreifern die Ausführung von Code (RCE - Remote Code Execution) auf Systemen von Entwicklern, die Ray nutzen.

Was ist passiert?

Eine kritische Schwachstelle (CVE-2025-62593) wurde in Ray, einer KI-Compute-Engine, vor Version 2.52.0 entdeckt. Diese ermöglicht Angreifern die Ausführung von Code (RCE - Remote Code Execution) auf Systemen von Entwicklern, die Ray nutzen. Die Schwachstelle wird über die Browser Firefox und Safari ausgenutzt, indem eine unzureichende Abwehr gegen browserbasierte Angriffe umgangen wird. Dies geschieht in Kombination mit einem DNS-Rebinding-Angriff, wenn ein Entwickler eine bösartige Webseite besucht oder eine schadhafte Werbung (Malvertising) angezeigt bekommt.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die Ray als Entwicklungswerkzeug einsetzen und deren Entwickler die Software vor der Version 2.52.0 nutzen. Die Ausnutzung erfolgt, wenn Entwickler mit den Browsern Firefox oder Safari eine manipulierte Webseite aufrufen oder schadhafte Werbung angezeigt bekommen. Da Ray eine KI-Compute-Engine ist, sind insbesondere Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Datenverarbeitung gefährdet.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem hohen CVSS-Score von 8.8 bewertet, was auf ein erhebliches Risiko hinweist. Obwohl die EPSS-Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen bei 0 % liegt, ist die Situation ernst. Die US-Behörde CISA hat diese Schwachstelle bereits am 17. August 2026 in ihrem Katalog der aktiv ausgenutzten Schwachstellen (KEV) gelistet. Dies bedeutet, dass die Gefahr real ist und Angriffe bereits stattfinden.

Was ist jetzt zu tun?

Unternehmen sollten umgehend prüfen, ob sie Ray in einer Version vor 2.52.0 einsetzen. Ist dies der Fall, muss Ray unverzüglich auf Version 2.52.0 oder höher aktualisiert werden, um die Schwachstelle zu schliessen. Zusätzlich sollten Entwickler für die Risiken von DNS-Rebinding-Angriffen und Malvertising sensibilisiert werden. Eine regelmässige Überprüfung der eingesetzten Software und Browser-Sicherheitseinstellungen ist ebenfalls ratsam.


Quellen: NVD (CVE-2025-62593), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.