Kritische Schwachstelle im Windows DHCP Client ermöglicht Code-Ausführung
Kritisch
Was ist passiert?
Eine neue kritische Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-44815 wurde im Windows DHCP Client entdeckt. Diese Schwachstelle, ein sogenannter "Stack-based buffer overflow", erlaubt es einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk bösartigen Code auf betroffenen Systemen auszuführen. Ein "buffer overflow" tritt auf, wenn ein Programm versucht, mehr Daten in einen Speicherbereich zu schreiben, als dieser aufnehmen kann, was zur Ausführung von Angreifer-Code führen kann.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Systeme, die den Windows DHCP Client nutzen. Da dieser Client eine Standardkomponente in Windows-Betriebssystemen ist und in den meisten Netzwerken zur automatischen IP-Adressvergabe verwendet wird, sind potenziell viele Windows-Installationen gefährdet. Dies schließt Server und Workstations gleichermaßen ein, sofern sie den DHCP Client aktiviert haben.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als "kritisch" eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Trotz der hohen potenziellen Auswirkung liegt die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) innerhalb der nächsten 30 Tage bei lediglich 1 %. Aktuell ist die Schwachstelle nicht im CISA KEV-Katalog gelistet, was bedeutet, dass derzeit keine aktive Ausnutzung durch Angreifer bekannt ist.
Was ist jetzt zu tun?
Da es sich um eine neu entdeckte Schwachstelle handelt, liegen derzeit keine gesicherten Angaben zu einem verfügbaren Patch vor. Es ist dringend empfohlen, die offiziellen Sicherheitsmitteilungen von Microsoft genau zu verfolgen und verfügbare Updates zeitnah einzuspielen, sobald diese veröffentlicht werden.
Quellen: NVD (CVE-2026-44815), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.