Kritische Schwachstelle in Check Point Management Server (CVE-2026-93616)

Eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-93616) wurde im Check Point Management Server entdeckt. Diese ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer, also ohne vorherige Anmeldung, beliebige Skripte auf dem Server hochzuladen und auszuführen.

Was ist passiert?

Eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-93616) wurde im Check Point Management Server entdeckt. Diese ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer, also ohne vorherige Anmeldung, beliebige Skripte auf dem Server hochzuladen und auszuführen. Dies geschieht durch eine Kombination aus Directory Traversal, dem Zugriff auf Verzeichnisse ausserhalb des vorgesehenen Bereichs, und einer Dateiupload-Schwachstelle.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die den Check Point Management Server einsetzen. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche spezifischen Versionen oder Konfigurationen betroffen sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass alle Installationen dieses Servers potenziell gefährdet sind.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als "kritisch" eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei 2 % liegt, ist die aktive Ausnutzung dieser Schwachstelle bereits bekannt. Sie ist seit dem 21. September 2026 im CISA KEV-Katalog gelistet, was bedeutet, dass Angreifer sie bereits aktiv nutzen.

Was ist jetzt zu tun?

Unternehmen, die den Check Point Management Server einsetzen, sollten umgehend prüfen, ob sie betroffen sind. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche konkreten Massnahmen zur Behebung oder Minderung der Schwachstelle empfohlen werden. Es ist dringend anzuraten, die offiziellen Kanäle von Check Point für weitere Informationen und Handlungsempfehlungen zu beobachten.


Quellen: NVD (CVE-2026-93616), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.