Kritische Schwachstelle in Cisco NX-OS: Handlungsbedarf für IT-Verantwortliche (CVE-2026-76455)
Cisco hat im Rahmen einer internen Sicherheitsüberprüfung mehrere Schwachstellen in seinem NX-OS entdeckt. Eine davon, identifiziert als CVE-2026-76455, betrifft Probleme bei der Zugriffskontrolle.
Was ist passiert?
Cisco hat im Rahmen einer internen Sicherheitsüberprüfung mehrere Schwachstellen in seinem NX-OS entdeckt. Eine davon, identifiziert als CVE-2026-76455, betrifft Probleme bei der Zugriffskontrolle. Dies bedeutet, dass unberechtigte Personen unter Umständen Zugriff auf Systeme erhalten könnten, die eigentlich geschützt sein sollten.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind Unternehmen, die Netzwerkgeräte mit dem Betriebssystem Cisco NX-OS einsetzen. Dazu gehören typischerweise Switches und Router, die in Rechenzentren oder komplexeren Netzwerkinfrastrukturen verwendet werden. Geschäftsführer und IT-Verantwortliche sollten prüfen, ob diese Geräte in ihrer Umgebung im Einsatz sind.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als 'kritisch' eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hindeutet. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen liegt laut EPSS (Exploit Prediction Scoring System) bei 4 %. Aktuell ist die Schwachstelle nicht in der CISA KEV-Liste (Known Exploited Vulnerabilities) für aktiv ausgenutzte Schwachstellen aufgeführt, was bedeutet, dass derzeit keine bekannten Angriffe im Umlauf sind.
Was ist jetzt zu tun?
Unternehmen sollten umgehend prüfen, ob Cisco NX-OS-Geräte in ihrer Infrastruktur vorhanden sind. Falls ja, ist es dringend empfohlen, die von Cisco bereitgestellte Software-Härtung (Hardening Release) zu implementieren. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche spezifischen Versionen oder Patches genau betroffen sind oder behoben werden. Eine zeitnahe Aktualisierung ist entscheidend, um das Risiko einer Ausnutzung zu minimieren.
Quellen: NVD (CVE-2026-76455), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.