Kritische Schwachstelle in D-Link DWR-M961 Routern entdeckt (CVE-2026-71954)

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-71954) wurde in bestimmten D-Link DWR-M961 Geräten identifiziert. Diese Schwachstelle, eine sogenannte Command Injection, erlaubt es einem Angreifer, über die Weboberfläche des Geräts bösartige Befehle einzuschleusen.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-71954) wurde in bestimmten D-Link DWR-M961 Geräten identifiziert. Diese Schwachstelle, eine sogenannte Command Injection, erlaubt es einem Angreifer, über die Weboberfläche des Geräts bösartige Befehle einzuschleusen. Dies führt zur Ausführung beliebiger Befehle mit höchsten Rechten, den sogenannten Root-Privilegien.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind D-Link DWR-M961 Geräte mit der Hardware-Version C1. Insbesondere sind alle Geräte anfällig, deren Firmware-Version älter ist als 1.1.5_C1_202607071108. Nutzer dieser spezifischen Router-Modelle sollten umgehend prüfen, welche Hardware- und Firmware-Version sie einsetzen.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als 'kritisch' eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt derzeit bei 2 %. Laut CISA KEV ist diese Schwachstelle aktuell nicht in der Liste der aktiv ausgenutzten Schwachstellen gelistet.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend die Hardware- und Firmware-Version Ihrer D-Link DWR-M961 Geräte. Falls Sie die Hardware-Version C1 und eine Firmware-Version vor 1.1.5_C1_202607071108 nutzen, ist ein Update auf diese Version oder eine neuere dringend erforderlich. Suchen Sie auf der Herstellerseite nach der neuesten verfügbaren Firmware-Version und installieren Sie diese gemäss den Anweisungen. Ein zeitnahes Handeln ist entscheidend, um das Risiko einer Ausnutzung zu minimieren.


Quellen: NVD (CVE-2026-71954), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.