Kritische Schwachstelle in GL-iNet GL-MT3000 Routern entdeckt (CVE-2026-18612)
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-18612) wurde in GL-iNet GL-MT3000 Routern bis zur Firmware-Version 4.4.5 entdeckt. Diese Schwachstelle ermöglicht eine sogenannte Command Injection, bei der Angreifer aus der Ferne Befehle auf dem Gerät ausführen können.
Was ist passiert?
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-18612) wurde in GL-iNet GL-MT3000 Routern bis zur Firmware-Version 4.4.5 entdeckt. Diese Schwachstelle ermöglicht eine sogenannte Command Injection, bei der Angreifer aus der Ferne Befehle auf dem Gerät ausführen können. Der Fehler liegt in der Verarbeitung von Plugin-Operationen. Ein Exploit, also ein Programm zur Ausnutzung der Schwachstelle, wurde bereits veröffentlicht, und der Hersteller hat die Existenz der Schwachstelle bestätigt.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Unternehmen, die GL-iNet GL-MT3000 Router mit einer Firmware-Version bis einschliesslich 4.4.5 einsetzen. Da die Attacke aus der Ferne erfolgen kann, sind diese Geräte potenziell einem hohen Risiko ausgesetzt, wenn sie direkt mit dem Internet verbunden sind.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als "kritisch" eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Der CVSS (Common Vulnerability Scoring System) bewertet die Schwere einer Schwachstelle. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS, Exploit Prediction Scoring System) derzeit bei 2 % liegt, ist zu beachten, dass ein Exploit bereits öffentlich verfügbar ist. Eine aktive Ausnutzung ist laut CISA KEV (Known Exploited Vulnerabilities Catalog) derzeit nicht bekannt.
Was ist jetzt zu tun?
Prüfen Sie umgehend die Firmware-Version Ihrer GL-iNet GL-MT3000 Router. Sofern eine Version bis einschliesslich 4.4.5 im Einsatz ist, sollten Sie den Hersteller kontaktieren und nach einer aktualisierten Firmware suchen. Bis zur Einspielung eines Patches sollten Sie prüfen, ob der Router direkt aus dem Internet erreichbar ist, und gegebenenfalls temporäre Schutzmassnahmen wie eine Firewall-Regel implementieren.
Quellen: NVD (CVE-2026-18612), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.