Kritische Schwachstelle in Haiwell IoT Cloud HMI Gateway (CVE-2026-19188)
Eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-19188) wurde im Haiwell IoT Cloud HMI Gateway entdeckt. Diese ermöglicht es Angreifern, über die 'Net Check'-Funktion im '/setting'-Endpunkt eigene Betriebssystembefehle (OS command injection) auszuführen.
Was ist passiert?
Eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-19188) wurde im Haiwell IoT Cloud HMI Gateway entdeckt. Diese ermöglicht es Angreifern, über die 'Net Check'-Funktion im '/setting'-Endpunkt eigene Betriebssystembefehle (OS command injection) auszuführen. Ursache ist eine unzureichende Bereinigung von Benutzereingaben im 'cmdPing Socket.io'-Ereignis, wodurch Befehle mit höchsten Rechten (Root-Privilegien) ausgeführt werden können.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind Unternehmen, die das Haiwell IoT Cloud HMI Gateway einsetzen. Diese Geräte sind oft in industriellen Umgebungen oder zur Fernüberwachung im Einsatz. Eine genaue Liste der betroffenen Versionen liegt dazu derzeit keine gesicherten Angaben vor.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 10.0 als 'kritisch' eingestuft, was die höchste mögliche Bewertung darstellt. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt bei 2 %. Obwohl die Schwachstelle derzeit nicht im CISA KEV-Katalog der aktiv ausgenutzten Lücken gelistet ist, sollte die hohe Kritikalität ernst genommen werden.
Was ist jetzt zu tun?
Prüfen Sie umgehend, ob Ihr Unternehmen das Haiwell IoT Cloud HMI Gateway einsetzt. Isolieren Sie betroffene Systeme vom Internet, falls dies möglich ist, um das Risiko zu minimieren. Halten Sie Ausschau nach offiziellen Patches oder Workarounds vom Hersteller. Informationen zu konkreten Abhilfemassnahmen oder Updates liegen dazu derzeit keine gesicherten Angaben vor.
Quellen: NVD (CVE-2026-19188), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.