Kritische Schwachstelle in Iskratel Innbox GPON ONT Geräten (CVE-2026-105110)

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-105110) wurde in Iskratel Innbox GPON ONT Geräten entdeckt. Diese Schwachstelle, eine sogenannte "OS Command Injection", befindet sich im login.xgi CGI-Endpunkt.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-105110) wurde in Iskratel Innbox GPON ONT Geräten entdeckt. Diese Schwachstelle, eine sogenannte "OS Command Injection", befindet sich im login.xgi CGI-Endpunkt. Sie ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer, über den CLI-Parameter beliebige Befehle mit Root-Rechten auf dem Gerät auszuführen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle Unternehmen, die Iskratel Innbox GPON ONT Geräte einsetzen. Diese Geräte werden typischerweise als Glasfaser-Modems oder Router in Netzwerken verwendet. Es ist wichtig zu prüfen, ob solche Geräte in Ihrer Infrastruktur vorhanden sind.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als "kritisch" eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei 3 % liegt, ist dies nicht zu unterschätzen. Derzeit ist die Schwachstelle laut CISA KEV nicht aktiv ausgenutzt, was jedoch keine Entwarnung bedeutet.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend, ob Iskratel Innbox GPON ONT Geräte in Ihrem Netzwerk im Einsatz sind. Isolieren Sie betroffene Geräte, falls möglich, vom Internetzugang und kritischen internen Systemen. Kontaktieren Sie den Hersteller Iskratel für Informationen zu verfügbaren Patches oder Firmware-Updates. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor.


Quellen: NVD (CVE-2026-105110), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.