Kritische Schwachstelle in JFrog Artifactory: Dringendes Update erforderlich (CVE-2026-42016)

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-42016) wurde in JFrog Artifactory (Self Hosted) entdeckt. Diese betrifft Versionen vor 7.133.11.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-42016) wurde in JFrog Artifactory (Self Hosted) entdeckt. Diese betrifft Versionen vor 7.133.11. Angreifer können durch eine fehlerhafte Validierung von Token-Signaturen und -Ausstellern, aber nicht des Token-Umfangs, ihre Berechtigungen erhöhen. Dies ermöglicht eine sogenannte „Privilege Escalation“, bei der ein Angreifer höhere Zugriffsrechte erlangen kann als ihm zustehen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle Unternehmen, die JFrog Artifactory in einer selbst gehosteten Umgebung einsetzen. Insbesondere sind Installationen mit Versionen vor 7.133.11 gefährdet. Nutzer von Cloud-Diensten oder anderen Artifactory-Produkten sind von dieser spezifischen Schwachstelle nicht betroffen, dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 8.1 als „HIGH“ eingestuft, was auf ein hohes Risiko hinweist. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei nur 1 % liegt, ist die Situation ernst. Die US-Behörde CISA hat diese Schwachstelle bereits am 10. September 2026 in ihrer Liste der aktiv ausgenutzten Schwachstellen (KEV) aufgenommen. Dies bedeutet, dass Angreifer diese Lücke bereits aktiv für Attacken nutzen.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend die Version Ihrer JFrog Artifactory (Self Hosted) Installation. Aktualisieren Sie Ihr System auf Version 7.133.11 oder höher, um die Sicherheitslücke zu schliessen. Sollte ein sofortiges Update nicht möglich sein, dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor.


Quellen: NVD (CVE-2026-42016), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.