Kritische Schwachstelle in LiteLLM 1.18.10 ermöglicht Code-Ausführung (CVE-2026-30623)

In LiteLLM Version 1.18.10 wurde eine kritische Schwachstelle entdeckt. Diese ermöglicht Angreifern die Ausführung beliebiger Befehle auf dem Host-System.

Was ist passiert?

In LiteLLM Version 1.18.10 wurde eine kritische Schwachstelle entdeckt. Diese ermöglicht Angreifern die Ausführung beliebiger Befehle auf dem Host-System. Die Lücke befindet sich in der MCP-Server-Erstellungsfunktion, wo die Anwendung Befehle aus einer JSON-Konfiguration ohne ausreichende Validierung ausführt.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die LiteLLM in der Version 1.18.10 einsetzen. Ein erfolgreicher Angriff kann dazu führen, dass Angreifer beliebigen Code mit den Berechtigungen des LiteLLM-Prozesses ausführen können. Dies kann weitreichende Folgen für die Sicherheit der betroffenen Systeme haben.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als 'CRITICAL' eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt bei 2 %. Derzeit ist die Schwachstelle nicht in der CISA KEV-Liste für aktiv ausgenutzte Schwachstellen gelistet, was bedeutet, dass dazu derzeit keine gesicherten Angaben vorliegen.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend, ob Sie LiteLLM in der Version 1.18.10 einsetzen. Falls ja, suchen Sie nach offiziellen Sicherheitsupdates oder Patches des Herstellers. Bis zur Verfügbarkeit einer Lösung sollten Sie die Anwendung auf mögliche ungewöhnliche Aktivitäten überwachen und den Zugriff auf die MCP-Server-Erstellungsfunktion einschränken.


Quellen: NVD (CVE-2026-30623), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.