Kritische Schwachstelle in LiteSpeed cPanel Plugin: Dringender Handlungsbedarf

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-48172) wurde im LiteSpeed User-End cPanel Plugin entdeckt. Diese Schwachstelle betrifft Versionen vor 2.4.5 und ermöglicht eine Privilegienerhöhung, potenziell bis zum Root-Zugriff.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-48172) wurde im LiteSpeed User-End cPanel Plugin entdeckt. Diese Schwachstelle betrifft Versionen vor 2.4.5 und ermöglicht eine Privilegienerhöhung, potenziell bis zum Root-Zugriff. Die Lücke wird bereits aktiv ausgenutzt und hängt mit der fehlerhaften Handhabung von Redis-Funktionen zusammen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die das LiteSpeed User-End cPanel Plugin in Versionen vor 2.4.5 einsetzen. Da cPanel und LiteSpeed weit verbreitet sind, sollten alle Nutzer dieser Kombination die Relevanz prüfen. Eine Aktualisierung auf die empfohlene Mindestversion 2.4.7 ist dringend anzuraten.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als 'kritisch' eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Obwohl die EPSS-Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen bei 1 % liegt, ist die Situation ernst. Dies liegt daran, dass die Schwachstelle laut CISA KEV bereits seit dem 25. Mai 2026 aktiv ausgenutzt wird.

Was ist jetzt zu tun?

Führen Sie umgehend den Befehl grep -rE "cpanel_jsonapi_func=redisAble" /var/cpanel/logs /usr/local/cpanel/logs/ 2>/dev/null in Bash aus, um eine mögliche Ausnutzung zu erkennen. Bei Treffern prüfen Sie die gelisteten IP-Adressen auf Gültigkeit und blockieren Sie unbekannte Adressen. Untersuchen Sie anschließend die Systemprotokolle auf Aktivitäten dieser IP-Adressen, um das Ausmaß eines möglichen Schadens zu ermitteln. Installieren Sie zudem schnellstmöglich die empfohlene Mindestversion 2.4.7 des LiteSpeed User-End cPanel Plugins.


Quellen: NVD (CVE-2026-48172), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.