Kritische Schwachstelle in M365 Copilot ermöglicht Code-Ausführung (CVE-2026-50517)
Eine kritische Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-50517 wurde in M365 Copilot entdeckt. Diese Schwachstelle betrifft die Deserialisierung von nicht vertrauenswürdigen Daten.
Was ist passiert?
Eine kritische Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-50517 wurde in M365 Copilot entdeckt. Diese Schwachstelle betrifft die Deserialisierung von nicht vertrauenswürdigen Daten. Das bedeutet, ein Programm verarbeitet Daten, die von einem Angreifer manipuliert wurden, um unerwünschte Aktionen auszuführen. Ein autorisierter Angreifer könnte dadurch über das Netzwerk eigenen Code ausführen.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind Unternehmen, die M365 Copilot einsetzen. Da die Schwachstelle die Deserialisierung von Daten betrifft, ist jedes System gefährdet, das diese Funktion nutzt und nicht ausreichend geschützt ist. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche spezifischen Versionen oder Konfigurationen betroffen sind.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.9 als 'CRITICAL' eingestuft, was auf ein sehr hohes Gefahrenpotenzial hinweist. Ein autorisierter Angreifer könnte die Systeme vollständig kompromittieren. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt jedoch bei 1 %. Laut CISA KEV ist die Schwachstelle derzeit nicht aktiv ausgenutzt.
Was ist jetzt zu tun?
Unternehmen sollten umgehend die offiziellen Sicherheitshinweise des Herstellers für M365 Copilot prüfen. Es ist entscheidend, verfügbare Patches oder Updates zeitnah einzuspielen, sobald diese veröffentlicht werden. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche konkreten Massnahmen oder Workarounds aktuell verfügbar sind. Eine Überprüfung der Zugriffsberechtigungen für M365 Copilot kann ebenfalls sinnvoll sein.
Quellen: NVD (CVE-2026-50517), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.