Kritische Sicherheitslücke in 9Router AI-Routern entdeckt (CVE-2026-46339)

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-46339) wurde in der Software von 9Router AI-Routern entdeckt. Zwischen den Versionen 0.4.30 und 0.4.37 schützte eine Komponente namens 'src/proxy.js middleware' bestimmte Schnittstellen nicht ausreichend.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-46339) wurde in der Software von 9Router AI-Routern entdeckt. Zwischen den Versionen 0.4.30 und 0.4.37 schützte eine Komponente namens 'src/proxy.js middleware' bestimmte Schnittstellen nicht ausreichend. Dies ermöglichte es Angreifern, ohne Authentifizierung eigene Erweiterungen zu registrieren und Befehle auf dem Router auszuführen. Die Schwachstelle wurde in Version 0.4.37 behoben.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die 9Router AI-Router in den Versionen von 0.4.30 bis einschliesslich 0.4.36 einsetzen. Diese Router werden als 'AI router & token saver' beschrieben. Nutzer der Version 0.4.37 oder höher sind von dieser spezifischen Schwachstelle nicht betroffen.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 10.0 als 'kritisch' eingestuft, was die höchste mögliche Bewertung darstellt. Die Wahrscheinlichkeit einer aktiven Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt bei 5 %. Obwohl die Schwachstelle derzeit nicht im CISA KEV-Katalog für aktiv ausgenutzte Schwachstellen gelistet ist, sollte die hohe Kritikalität ernst genommen werden.

Was ist jetzt zu tun?

Es ist dringend empfohlen, betroffene 9Router AI-Router umgehend auf die Version 0.4.37 oder höher zu aktualisieren. Prüfen Sie, ob in Ihrem Netzwerk 9Router-Geräte der betroffenen Versionen 0.4.30 bis 0.4.36 im Einsatz sind. Sollte ein Update nicht sofort möglich sein, isolieren Sie die Geräte vorübergehend vom Internet und prüfen Sie alternative Schutzmassnahmen, bis das Update durchgeführt werden kann.


Quellen: NVD (CVE-2026-46339), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.