Kritische Sicherheitslücke in Gitea: Dringender Handlungsbedarf für Unternehmen (CVE-2026-60004)
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-60004) wurde in Gitea-Versionen vor 1.27.1 entdeckt. Angreifer können über die diffpatch API bösartigen Code auf dem Server ausführen, indem sie manipulierte Git-Hooks installieren.
Was ist passiert?
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-60004) wurde in Gitea-Versionen vor 1.27.1 entdeckt. Angreifer können über die diffpatch API bösartigen Code auf dem Server ausführen, indem sie manipulierte Git-Hooks installieren. Dies ermöglicht die sogenannte Remote Code Execution (RCE), also die vollständige Kontrolle über das betroffene System.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Unternehmen, die Gitea in Versionen vor 1.27.1 einsetzen. Unabhängig davon, ob Gitea intern oder extern erreichbar ist, besteht ein hohes Risiko. Es ist entscheidend, die eingesetzte Gitea-Version umgehend zu überprüfen.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle ist mit einem CVSS-Score von 9.8 als 'kritisch' eingestuft, was die höchste Gefahrenstufe darstellt. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage liegt laut EPSS bei 82 %, was extrem hoch ist. Besonders besorgniserregend ist, dass die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird und seit dem 24. August 2026 in der CISA KEV-Datenbank gelistet ist. Dies bedeutet, dass Angreifer diese Lücke bereits aktiv für ihre Zwecke missbrauchen.
Was ist jetzt zu tun?
Prüfen Sie umgehend, welche Gitea-Version in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird. Aktualisieren Sie Gitea schnellstmöglich auf Version 1.27.1 oder höher, um die Sicherheitslücke zu schliessen. Sollte ein sofortiges Update nicht möglich sein, isolieren Sie das System und prüfen Sie alternative Schutzmassnahmen, dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor. Überprüfen Sie zudem Ihre Systeme auf Anzeichen einer Kompromittierung, da die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird.
Quellen: NVD (CVE-2026-60004), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.