Kritische Sicherheitslücke in Google Chrome: Aktive Ausnutzung bekannt

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-11645) wurde in Google Chrome entdeckt. Sie betrifft die V8-Engine, die für die Verarbeitung von JavaScript zuständig ist.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-11645) wurde in Google Chrome entdeckt. Sie betrifft die V8-Engine, die für die Verarbeitung von JavaScript zuständig ist. Angreifer können durch eine speziell präparierte HTML-Seite beliebigen Code innerhalb der Sicherheitsumgebung (Sandbox) von Chrome ausführen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle Nutzer von Google Chrome, die eine Version vor 149.0.7827.103 verwenden. Dies schließt sowohl private Anwender als auch Unternehmen ein, die Chrome als Standardbrowser nutzen. Da die Lücke die Kernkomponenten des Browsers betrifft, ist jeder, der eine ungepatchte Version verwendet, potenziell gefährdet.

Wie kritisch ist es?

Die Kritikalität dieser Lücke wird als hoch eingestuft, mit einem CVSS-Score von 8.8. Obwohl die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei nur 1 % liegt, ist die Situation ernst. Die US-Behörde CISA hat diese Schwachstelle bereits am 8. Juni 2026 in ihrem Katalog der aktiv ausgenutzten Schwachstellen (KEV) gelistet, was die Dringlichkeit unterstreicht.

Was ist jetzt zu tun?

Es ist dringend empfohlen, Google Chrome umgehend auf die Version 149.0.7827.103 oder neuer zu aktualisieren. Stellen Sie sicher, dass die automatischen Updates in Ihrem Browser aktiviert sind und prüfen Sie manuell auf verfügbare Aktualisierungen. Informieren Sie alle Mitarbeiter über die Notwendigkeit des Updates, um die Sicherheit Ihrer Systeme zu gewährleisten.


Quellen: NVD (CVE-2026-11645), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.