Kritische Sicherheitslücke in Linksys E1700 Routern entdeckt (CVE-2026-108894)

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-108894) wurde im Linksys E1700 Router, Version 1.0.0.4.003, entdeckt. Diese Schwachstelle ermöglicht Angreifern, durch Manipulation bestimmter Einstellungen eine sogenannte "OS Command Injection" durchzuführen.

Was ist passiert?

Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-108894) wurde im Linksys E1700 Router, Version 1.0.0.4.003, entdeckt. Diese Schwachstelle ermöglicht Angreifern, durch Manipulation bestimmter Einstellungen eine sogenannte "OS Command Injection" durchzuführen. Das bedeutet, sie können beliebige Befehle auf dem Router ausführen. Die Ausnutzung dieser Lücke ist aus der Ferne möglich, und ein öffentlicher Exploit existiert bereits.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die den Router Linksys E1700 mit der Firmware-Version 1.0.0.4.003 einsetzen. Da die Ausnutzung der Schwachstelle aus der Ferne möglich ist, sind alle Geräte mit dieser Konfiguration potenziell gefährdet, unabhängig von ihrem Standort. Es ist wichtig zu prüfen, ob dieses spezifische Modell in Ihrer Infrastruktur verwendet wird.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.9 als "CRITICAL" eingestuft, was auf eine extrem hohe Kritikalität hinweist. Der CVSS (Common Vulnerability Scoring System) bewertet die Schwere von Sicherheitslücken. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS, Exploit Prediction Scoring System) in den nächsten 30 Tagen bei 2 % liegt, ist das Risiko aufgrund des öffentlichen Exploits und der Möglichkeit der Fernausnutzung erheblich. Eine aktive Ausnutzung ist laut CISA KEV (CISA Known Exploited Vulnerabilities Catalog) derzeit nicht gelistet, was jedoch keine Entwarnung bedeutet.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend, ob Sie den Linksys E1700 Router mit der betroffenen Firmware-Version 1.0.0.4.003 in Ihrem Netzwerk verwenden. Da der Hersteller bisher nicht reagiert hat und kein Patch verfügbar ist, sollten Sie den Router isolieren oder durch ein unterstütztes Modell ersetzen. Eine kontinuierliche Überwachung des Netzwerkverkehrs kann helfen, ungewöhnliche Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.


Quellen: NVD (CVE-2026-108894), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.