Kritische Sicherheitslücke in MLflow (CVE-2026-64849) aktiv ausgenutzt

MLflow ist eine Open-Source-Plattform für KI-Anwendungen und maschinelles Lernen. Eine Schwachstelle (CVE-2026-64849) im Webhook-Test-Endpunkt ermöglicht es Angreifern, interne Systeme oder Cloud-Dienste zu erreichen.

Was ist passiert?

MLflow ist eine Open-Source-Plattform für KI-Anwendungen und maschinelles Lernen. Eine Schwachstelle (CVE-2026-64849) im Webhook-Test-Endpunkt ermöglicht es Angreifern, interne Systeme oder Cloud-Dienste zu erreichen. Dies geschieht, weil die Validierung der URL nur einmalig erfolgt, während Weiterleitungen zu nicht-validierten Zielen führen können. Angreifer können so Statusinformationen und Inhalte von internen Diensten abrufen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Unternehmen, die MLflow als Plattform für ihre KI-Anwendungen oder maschinelles Lernen einsetzen. Insbesondere Installationen der Software in Versionen vor 3.15.0 sind anfällig. Wenn Sie MLflow nutzen, sollten Sie prüfen, welche Version bei Ihnen im Einsatz ist.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird als kritisch eingestuft, mit einem CVSS-Score von 9.3. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage liegt bei 8 % (EPSS). Besonders besorgniserregend ist, dass diese Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird und seit dem 18. August 2026 im CISA KEV-Katalog gelistet ist. Dies bedeutet ein hohes und unmittelbares Risiko für betroffene Systeme.

Was ist jetzt zu tun?

Der dringendste Schritt ist die Aktualisierung Ihrer MLflow-Installation auf Version 3.15.0 oder höher. Prüfen Sie umgehend, ob Sie eine betroffene Version einsetzen und planen Sie das Update zeitnah ein. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Systeme und Dienste, die MLflow nutzen, auf dem neuesten Stand sind. Eine zeitnahe Aktualisierung schliesst diese kritische Sicherheitslücke und schützt Ihre internen Systeme.


Quellen: NVD (CVE-2026-64849), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.