Kritische Sicherheitslücke in N-central: Authentifizierungs-Bypass und Kontoübernahme möglich (CVE-2026-18577)
Eine neue Sicherheitslücke, identifiziert als CVE-2026-18577, wurde bekannt. Sie resultiert aus einem unvollständigen Patch für eine frühere Schwachstelle (CVE-2026-18556).
Was ist passiert?
Eine neue Sicherheitslücke, identifiziert als CVE-2026-18577, wurde bekannt. Sie resultiert aus einem unvollständigen Patch für eine frühere Schwachstelle (CVE-2026-18556). Diese Lücke ermöglicht es Angreifern, die Authentifizierung zu umgehen und somit die Kontrolle über Benutzerkonten zu übernehmen.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Unternehmen, die N-central in Versionen bis einschliesslich 2026.3.1 einsetzen. N-central ist eine Software für das Management von IT-Infrastrukturen. Wenn Sie diese Software nutzen, sollten Sie die Situation genau prüfen.
Wie kritisch ist es?
Die Kritikalität dieser Schwachstelle wird als hoch eingestuft, mit einem CVSS-Score von 8.2. Obwohl die geschätzte Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei nur 1 % liegt, ist die Situation ernst. Die US-Behörde CISA hat diese Lücke bereits am 2. August 2026 in ihrem Katalog der aktiv ausgenutzten Schwachstellen (KEV) gelistet, was auf eine reale Bedrohung hinweist.
Was ist jetzt zu tun?
Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor. Es ist jedoch dringend empfohlen, die offiziellen Sicherheitshinweise des Herstellers von N-central zu konsultieren. Prüfen Sie, ob Updates oder Patches verfügbar sind, und planen Sie deren zeitnahe Implementierung. Eine Überprüfung der Logs auf ungewöhnliche Aktivitäten kann ebenfalls sinnvoll sein.
Quellen: NVD (CVE-2026-18577), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.