Kritische Sicherheitslücke in Zoom Clients ermöglicht Code-Ausführung (CVE-2026-53413)

Eine Sicherheitslücke (CVE-2026-53413) wurde in den Zoom Clients entdeckt. Diese Schwachstelle liegt in der Annotationsfunktion und basiert auf einer fehlenden Begrenzungskontrolle.

Was ist passiert?

Eine Sicherheitslücke (CVE-2026-53413) wurde in den Zoom Clients entdeckt. Diese Schwachstelle liegt in der Annotationsfunktion und basiert auf einer fehlenden Begrenzungskontrolle. Dadurch kann ein Pufferüberlauf ausgelöst werden, was einem Meeting-Teilnehmer die Fernausführung von Code auf dem Gerät eines anderen Teilnehmers ermöglicht.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Nutzer von Zoom Clients. Ein Angreifer benötigt Netzwerkzugriff und muss an einem Meeting teilnehmen, um die Schwachstelle auszunutzen. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche spezifischen Versionen der Zoom Clients betroffen sind.

Wie kritisch ist es?

Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 8.3 (HIGH) als hochkritisch eingestuft, was auf ein erhebliches Risiko hindeutet. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen (EPSS) liegt bei 6 %. Aktuell ist die Schwachstelle nicht im CISA KEV-Katalog gelistet, was bedeutet, dass derzeit keine aktive Ausnutzung bekannt ist.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie regelmässig auf Updates für Ihre Zoom Clients und installieren Sie diese zeitnah. Halten Sie die offiziellen Kommunikationskanäle von Zoom im Auge, um Informationen zu Patches oder Workarounds zu erhalten. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche konkreten Massnahmen über das Aktualisieren hinaus erforderlich sind oder wann ein Patch verfügbar sein wird.


Quellen: NVD (CVE-2026-53413), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.