Sicherheitslücke CVE-2026-49975 im Apache HTTP Server kann zu Ausfällen führen

Eine Sicherheitslücke (CVE-2026-49975) im Apache HTTP Server, genauer im Modul mod_http, wurde bekannt. Angreifer können durch speziell präparierte HTTP-Anfragen eine übermäßige Speicherbelegung verursachen.

Was ist passiert?

Eine Sicherheitslücke (CVE-2026-49975) im Apache HTTP Server, genauer im Modul mod_http, wurde bekannt. Angreifer können durch speziell präparierte HTTP-Anfragen eine übermäßige Speicherbelegung verursachen. Dies kann zu einem sogenannten Denial of Service (DDoS) führen, bei dem der Webserver nicht mehr erreichbar ist.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle Installationen des Apache HTTP Servers in den Versionen von 2.4.17 bis einschließlich 2.4.67. Unternehmen, die diese Webserver-Software einsetzen, sollten die Relevanz für ihre Systeme prüfen. Insbesondere Server, die öffentlich erreichbar sind, sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Wie kritisch ist es?

Die Kritikalität dieser Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 7.5 als 'HIGH' eingestuft, was auf ein hohes Risiko hinweist. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt bei 10 %. Aktuell ist die Schwachstelle laut CISA KEV (Known Exploited Vulnerabilities Catalog) nicht aktiv ausgenutzt worden, was jedoch keine Entwarnung bedeutet.

Was ist jetzt zu tun?

Prüfen Sie umgehend, welche Version des Apache HTTP Servers auf Ihren Systemen läuft. Sollten Sie eine betroffene Version (2.4.17 bis 2.4.67) einsetzen, ist ein Update auf eine nicht betroffene Version dringend empfohlen. Informationen zu einer spezifischen Patch-Version liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, halten Sie sich jedoch an die offiziellen Sicherheitshinweise von Apache.


Quellen: NVD (CVE-2026-49975), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.