Sicherheitslücke in Fortinet FortiOS: Umgehung des Patches für Dateisystem-Angriffe (CVE-2025-68686)
Es wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2025-68686) in Fortinet FortiOS entdeckt. Diese ermöglicht es einem Angreifer, einen bereits vorhandenen Patch zu umgehen.
Was ist passiert?
Es wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2025-68686) in Fortinet FortiOS entdeckt. Diese ermöglicht es einem Angreifer, einen bereits vorhandenen Patch zu umgehen. Der Patch sollte einen Mechanismus zur Aufrechterhaltung des Zugriffs nach einem erfolgreichen Einbruch auf Dateisystemebene verhindern. Die Umgehung erfolgt über speziell präparierte HTTP-Anfragen.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Unternehmen, die Fortinet FortiOS in den Versionen 7.6.0 bis 7.6.1, 7.4.0 bis 7.4.6 sowie alle Versionen von 7.2, 7.0 und 6.4 einsetzen. Diese Schwachstelle betrifft Fortinet-Produkte, die mit diesen FortiOS-Versionen betrieben werden. Ein Angreifer müsste das Produkt jedoch bereits über eine andere Schwachstelle auf Dateisystemebene kompromittiert haben.
Wie kritisch ist es?
Der CVSS-Score von 5.9 stuft die Schwachstelle als 'MEDIUM' ein, was ein mittleres Risiko bedeutet. Obwohl die EPSS-Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen bei 0 % liegt, ist die Schwachstelle laut CISA KEV aktiv ausgenutzt. Sie wurde dort am 26. Juli 2026 gelistet. Dies deutet darauf hin, dass die Gefahr real ist, auch wenn ein erster Einbruch bereits erfolgt sein muss.
Was ist jetzt zu tun?
dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor
Quellen: NVD (CVE-2025-68686), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.