Sicherheitslücke in Fortinet-Produkten: Authentifizierte Angreifer können Dateien manipulieren (CVE-2025-61624)
Eine Schwachstelle, bekannt als 'Path Traversal' (CWE-22), wurde in verschiedenen Fortinet-Produkten entdeckt. Sie ermöglicht es einem authentifizierten Angreifer mit Administratorprofil und mindestens Lese-/Schreibrechten, über spezifische CLI-Befehle beliebige Dateien zu schreiben oder zu löschen.
Was ist passiert?
Eine Schwachstelle, bekannt als 'Path Traversal' (CWE-22), wurde in verschiedenen Fortinet-Produkten entdeckt. Sie ermöglicht es einem authentifizierten Angreifer mit Administratorprofil und mindestens Lese-/Schreibrechten, über spezifische CLI-Befehle beliebige Dateien zu schreiben oder zu löschen. Dies könnte die Integrität von Systemdateien oder Konfigurationen gefährden.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind verschiedene Fortinet-Produkte, darunter FortiOS in den Versionen 7.6.0 bis 7.6.4, 7.4.0 bis 7.4.9 sowie alle Versionen von 7.2, 7.0 und 6.4. Ebenfalls betroffen sind alle Versionen von FortiPAM (1.0 bis 1.7.0), FortiProxy (7.6.0 bis 7.6.4, 7.4.0 bis 7.4.11 sowie alle Versionen von 7.2 und 7.0) und FortiSwitchManager (7.2.0 bis 7.2.7, 7.0.0 bis 7.0.6). Unternehmen, die diese Produkte einsetzen, sollten die Kompatibilität ihrer spezifischen Versionen prüfen.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 6.0 als 'MEDIUM' eingestuft. Die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innerhalb der nächsten 30 Tage (EPSS) liegt bei 1 %. Trotz des moderaten Scores ist die aktive Ausnutzung dieser Schwachstelle laut CISA KEV seit dem 15. Oktober 2026 bestätigt. Dies bedeutet, dass Angreifer bereits versuchen, diese Lücke auszunutzen.
Was ist jetzt zu tun?
Prüfen Sie umgehend, ob Ihre eingesetzten Fortinet-Produkte und deren Versionen von dieser Schwachstelle betroffen sind. Dazu liegen derzeit keine gesicherten Angaben vor, welche konkreten Patches oder Workarounds verfügbar sind. Es wird dringend empfohlen, die offiziellen Sicherheitshinweise von Fortinet regelmässig zu konsultieren und diese zeitnah umzusetzen, sobald sie veröffentlicht werden. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass nur vertrauenswürdige Administratoren mit den notwendigen Rechten auf die Systeme zugreifen können.
Quellen: NVD (CVE-2025-61624), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.