Splunk Enterprise: Kritische Lücke ermöglicht unbefugten Dateizugriff
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-20253) wurde in Splunk Enterprise entdeckt. Sie betrifft die Versionen 10.2 unter 10.2.4 sowie 10 unter 10.0.7.
Was ist passiert?
Eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-20253) wurde in Splunk Enterprise entdeckt. Sie betrifft die Versionen 10.2 unter 10.2.4 sowie 10 unter 10.0.7. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über einen Netzwerkzugriff auf den PostgreSQL-Sidecar-Dienst beliebige Dateien erstellen oder deren Inhalt löschen. Dies ist möglich, da dieser Dienst keine Authentifizierung erfordert.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Installationen von Splunk Enterprise der Version 10.2, die älter als 10.2.4 sind, sowie Version 10, die älter als 10.0.7 ist. Nutzer von Splunk Enterprise Version 9.4 und älter sind von dieser Schwachstelle nicht betroffen.
Wie kritisch ist es?
Die Schwachstelle wird mit einem CVSS-Score von 9.8 als "kritisch" eingestuft, was auf ein sehr hohes Risiko hinweist. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung (EPSS) in den nächsten 30 Tagen bei 2 % liegt, ist diese Lücke bereits aktiv im Umlauf. Die CISA hat sie seit dem 17. Juni 2026 in ihrem Katalog der bekannten, aktiv ausgenutzten Schwachstellen gelistet.
Was ist jetzt zu tun?
Es wird dringend empfohlen, Splunk Enterprise umgehend auf eine sichere Version zu aktualisieren, also auf 10.2.4 oder höher, beziehungsweise auf 10.0.7 oder höher. Falls ein sofortiges Update nicht möglich ist, kann die Schwachstelle vorübergehend entschärft werden, indem der PostgreSQL-Sidecar-Dienst deaktiviert wird. Prüfen Sie umgehend Ihre Splunk-Installationen auf die betroffenen Versionen.
Quellen: NVD (CVE-2026-20253), CISA KEV, FIRST EPSS. Automatisch erstellt, redaktionell geprüft.